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Rennrad Rahmengröße berechnen

Die richtige Rennrad-Rahmengröße ermitteln

Für die Sicherheit, Gesundheit und den Fahrspaß auf einem Rennrad spielt eine ganze entscheidende Rolle, dass man sich beim Kauf für die richtige Rahmengröße entscheidet. Ein krummer Rücken beim Fahren führt zu Rückenschmerzen und ist ein Hinweis auf einen falsch gewählten Rahmen. In der idealen Sitzposition ist der Rücken gerade – die aus ergonomischer Sicht optimale Sitzhaltung, in welcher man stundenlang beschwerdefrei fahren kann, sofern die Ausdauer dafür reicht. Um die für einen selbst geeignete Rahmenhöhe herauszufinden, muss man zunächst einmal die persönliche Schrittlänge ermitteln.

Man benötigt dazu ein Maßband oder einen Zollstock. Wer eine Wasserwaage zur Hand hat, macht sich die Sache etwas einfacher. Wo keine Waage vorhanden ist, reicht auch ein normales Buch. Nun klemmt man sich die Wasserwaage oder das Buch zwischen die Beine und zieht das jeweilige Messinstrument bis zum Schritt hoch. Die Wasserwaage hat dabei natürlich den Vorteil, dass man sofort erkennt, ob sie genau gerade ausgerichtet ist. Verwendet man stattdessen ein Buch, stellt man sich am Besten direkt vor eine Wand, um den Buchrücken exakt rechtwinklig zur Mauer ausrichten zu können. Dann misst man mit dem Zollstock den Abstand zwischen Buchrücken beziehungsweise der Oberkante der Wasserwaage und dem Boden. Die Messung muss man auf jeden Fall barfuß durchführen und je nachdem, wie die Hose geschnitten ist, empfiehlt es sich, auch diese vorher auszuziehen. Selbst kleine Abweichungen verfälschen das Ergebnis nachhaltig. Bei dem so ermittelten Wert in Zentimetern handelt es sich um die Schrittlänge, auch Schritthöhe genannt.

Zur Rahmenberechnung bei einem Rennrad multipliziert man diese Schrittlänge mit dem Faktor 0,665 und erhält die passende Rahmengröße in Zentimeter. Da die Schrittlänge individuell ist, sprich Menschen von gleicher Körpergröße eine unterschiedliche Schritthöhe besitzen können, lässt sich nur grob vorhersagen, welche Rahmengröße für eine bestimmte Person in Frage kommt. Bei einem Menschen, der etwa 1,70 Meter groß ist, beträgt die durchschnittliche Rahmengröße 50 cm. Für Leute, die um die 1,90 Meter messen, kommt meist meist ein Rahmen mit 60 Zentimeter Höhe in Frage. Leider beschränkt der Handel häufig sein Angebot auf bestimmte Rahmengrößen. Was soll man also tun, wenn der errechnete Wert zwischen zwei solcher marktüblichen Größen liegt? Es gibt dafür die folgende Faustregel: Wer als ambitionierter Sportler unterwegs ist und auch im Wettkampf fährt, wählt die nächstkleinere Rahmengröße. Wird das Rennrad hauptsächlich in der Freizeit genutzt, greift man entsprechend zur nächstgrößeren Rahmengröße. Begibt man sich auf die Suche nach passenden Rennrädern für Kinder, gelten im übrigen andere Kriterien. Hier sind in der Regel weder die Werte für Schrittlänge noch für die Rahmengröße ausschlaggebend. Stattdessen misst man die reale Körpergröße und wählt passend dazu eine geeignete Größe des Laufrades aus. Eine gängige Größe für bereits ältere Kinder, die zwischen 130 und 155 Zentimeter groß sind, ist etwa ein Rennrad mit 24-Zoll-Rädern.